Gemeinsam Grundstein gelegt – wvm Gruppe und Goldbeck feiern Auftakt für neues Wohnquartier in Berlin-Karlshorst
321 Wohnungen, ein gemeinsames Ziel und ein starkes Bekenntnis zur Zukunft des Wohnens in Berlin: Mit der gestrigen Grundsteinlegung für das Projekt „Zwieseler Hof“ feierten die wvm Gruppe und GOLDBECK einen bedeutenden Meilenstein.
Rund 100 Gäste folgten der Einladung nach Berlin-Karlshorst – darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien. In unmittelbarer Nähe zum Tierpark Berlin wurde nicht nur symbolisch gebaut, sondern sinnbildlich das Fundament für ein neues Kapitel urbanen Wohnens geschaffen.
Dr. Clemens Paschke, Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin, eröffnete die Veranstaltung mit einem klaren Appell: „In einer Stadt, die wächst, müssen wir nicht nur bauen – wir müssen Verantwortung übernehmen. Verantwortung für die Quartiere, die Menschen, die Prozesse. Genau dafür stehen wir hier heute.“
Der Grundstein wurde für ein Ensemble aus 321 Wohnungen gelegt – 147 Eigentumswohnungen und 174 Mietwohnungen, davon 30 % als geförderter Wohnraum. Hinzu kommen eine Kita, 800 Fahrradstellplätze und 120 Pkw-Stellplätze in einer Tiefgarage – ein durchdachtes, urbanes Wohnquartier auf einem ehemaligen Industriegelände im Herzen Lichtenbergs. Die Bauzeit soll ca. zwei Jahre dauern.
Ein besonderer Moment war die Ansprache von Bezirksbürgermeister Martin Schaefer, der das Vorhaben mit folgenden Worten würdigt: „321 neue Wohnungen und eine neue Kita für Lichtenberg. Das ist eine gute Nachricht für viele Menschen, die auf der Suche nach den so bedeutsamen vier Wänden sind. Karlshorst bekommt im Zwieseler Hof ein neues Quartier mit sozialer Infrastruktur. Eine dicht versiegelte Fläche wird so sinnvoll bebaut und zu großen Teilen renaturiert. Ich gratuliere der wvm Gruppe zur heutigen Grundsteinlegung und wünsche allen Beteiligten unfallfreies und zügiges Bauen.“
Auch Dietmar Nöske vom Stadtentwicklungsamt Lichtenberg unterstrich die Bedeutung des Projekts für den Bezirk: „In Karlshorst wurde lange wenig Neues entwickelt – umso schöner, dass mit dem Zwieseler Hof jetzt ein Quartier entsteht, das gut in die Zeit passt. Die Hartnäckigkeit der wvm Gruppe im Genehmigungsprozess war beeindruckend – das hat sicher auch den Erfolg dieses Projekts mit möglich gemacht.“
Mit Blick auf die architektonische Gestaltung übergab David Fischer, Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin, das Wort an Architekt Tobias Nöfer, nicht ohne zuvor zu betonen: „Jede Immobilie ist nicht nur ein funktionales Objekt, sondern ein Teil des Stadtbilds. Sie beeinflusst, wie wir uns darin bewegen, wie wir es wahrnehmen.“
„Dieses Quartier ist nicht mit einem Pinselstrich entstanden – es war ein langer, anspruchsvoller Prozess, der viel Vorstellungskraft verlangt hat. Für uns als Architekturbüro war es eine Aufgabe, die sich über Jahre entwickelt und am Ende Form gefunden hat – im Zwieseler Hof, einem Ort, der seinem Namen gerecht wird: ein lebenswertes Quartier für Berlin“, ergänzte Nöfer später in seiner Rede.
Die bauliche Umsetzung liegt in den Händen von GOLDBECK – einem Partner, der für fortschrittliche und maßgeschneiderte Bauweise mit hohem architektonischem Anspruch bekannt ist.
Dietmar Rekow, Niederlassungsleiter Büro- und Wohngebäude Berlin der GOLDBECK Nordost GmbH , erklärte: „Das Projekt an der Zwieseler Straße zeigt, dass wir durch elementierte und modulare Bauweise schnell und effizient für modernen Wohnbau mit Fokus auf Nachhaltigkeit sorgen können.“
Die Zusammenarbeit zwischen wvm und Goldbeck wurde im vergangenen Jahr auf der EXPO REAL 2024 erstmals öffentlich vorgestellt. Nun nimmt sie konkrete Formen an: Neben dem Zwieseler Hof sollen bis 2026 insgesamt 413 Wohnungen gemeinsam realisiert werden.
Nach den feierlichen Redebeiträgen wurde die symbolische Zeitkapsel versenkt, das Buffet eröffnet – und auf dem Bauschotter war deutlich zu spüren, was hier wirklich entsteht: Verantwortung, Vertrauen und Verbindlichkeit.